…Rangeen Katharina Horami
Seit dem Sundance Filmfestivals letzten Januar wollte ich mich mit Rangeen über meine Erfahrungen beim digitalfilmcamp (dfc) auszutauschen – im Juli hat es endlich geklappt! Zum Lunch treffen wir uns bei uns um die Ecke in der Osteria Caruso, die auch die HomeBase Gäste ab- und an mit echt neapolitanischem Catering verwöhnt.
Seit dem ersten dfc im April 2009 haben wir uns nicht wirklich gesprochen, deswegen updaten wir uns erst einmal, was beim Medienboard passiert ist (Petra Müller geht nach NRW) und was in der HomeBase passiert ist (Mark ist ausgestiegen).
Meine Begeisterung über Sarah Nocks Einstieg Anfang Juli führt uns dann direkt zum KCC-finanzierten Coaching der Marketing Catalysts, mit denen wir gerade an einem neuen Businessplan arbeiten und auch unser Marketing grundsätzlich hinterfragen.
Nach der Bestellung von zwei Salaten und einem großen Perrier schießen wir uns schnell auf unser gemeinsames Thema ein: gut vorbereitete Geschäfts- oder Projektpläne als Grundlage für erfolgreiche Projekte. Eine der faszinierensten und auch beruhigendsten Erkenntnisse unseres Coachings durch AC Soppens ist die Erkenntnis, daß erfolgreiche Projekte kein Zufallsprodukt sind. Durch eine fundierte Marktanalyse, sowie eine daraus abgeleitete Umsetzungsstrategie werden Projekte eigentlich schon fast zwangsläufig erfoglreich; nicht nur hat man mit einem guten Businessplan eine ganze Palette von Maßnahmen für alle möglichen Problemfälle entwickelt, sondern man kann auch schnell reagieren, weil man sich schon vorher Gedanken gemacht hat.
Rangeen ist beim Medienboard für die Förderung von digitalen Inhalten zuständig (in deren Rahmen auch das dfc fiel). Dadurch bekommt sie viele innovative Projekte als Anträge vorgelegt, die sich in den unterschiedlichsten Stadien, von der rohen Idee (oft) bis zum fertig entwickelten Konzept (eher selten) befinden. Wir waren unseinig, daß viele Projekte tolle Ideen sind, aber vor sich hin krepeln, weil sie nicht wirklich strategisch geplant wurden und in der Umsetzung dann zu oft nach Gefühl und ohne Verstand entschieden wird.
Wie wunderbar wäre es, wenn man als Teil einer Förderung, oder aber sogar als Voraussetzung zu einer Förderung, einen Coach an die Seite bekäme, der bei der Planung und Ausrichtung einer Idee hilft und somit dazu beiträgt, daß die Chancen für den Projekterfolg des eigenen Babys steigen?




Sarah Nock
Veit Schnetker